Entstehung und Entwicklung
Der Friedhof wurde 1807 eröffnet und nach beiden Weltkriegen erweitert. Seit Unterraths Eingemeindung 1909 gehört er zur Stadt Düsseldorf. 1931 entstanden Kapelle und Nebengebäude; 1971 wurde ein Ehrenfeld für 18 Kriegstote eingerichtet. Seit 2005 gibt es neue Aufbahrungsräume. Ein Außenkolumbarium auf Feld 34 bietet seit Januar 2026 eine weitere pflegefreie Urnenform.
Der Standort liegt in Düsseldorf-Unterrath.
Mit rund 9,17 Hektar lässt sich die Ausdehnung von Friedhof Unterrath vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Unterrather Straße 51, 40468 Düsseldorf verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Der kommunale Friedhof umschließt den Klosterfriedhof St. Josef. Historische Grabmale, die Kapelle von 1931 und neue Urnenangebote verbinden den älteren Ort mit dem heutigen Bestattungsangebot. Die Stadt nennt eine Fläche von 9,17 Hektar.
Auf Friedhof Unterrath bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 17 Orientierungspunkten, darunter Fußgängertor 1, Friedhofskapelle Unterrath, Unterrath, Friedhof, Parkplatz 1. Achten Sie bei einem Rundgang über Friedhof Unterrath auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Für eine personenbezogene Vertiefung können Sie Landeshauptstadt Düsseldorf – Garten-, Friedhofs- und Forstamt mit einem konkreten Namen und Lebensdaten nach einer Grabangabe fragen. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.